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Home Sonderthemen Freizeit & Familie „Wir gehen wie Nachbarn auf die Menschen zu“
09:23 28.08.2019
Nachbarschaftsfeste bringen die Bewohner zusammen. Im Rahmen der bundesweiten „Interkulturellen Woche“ wird hier am 27. September das „Nachbarschaftsfest der Vielfalt“ gefeiert. FOTO: R
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Das Mehrgenerationenhaus Nachbarschaftszentrum Grone sieht sich als zentrale Anlaufstelle und beliebten Treffpunkt für Besucher jeden Alters und jeder Kulturzugehörigkeit. Willkommen sind hier Menschen aus dem Stadtteil Grone und anderen Regionen der Stadt. 

1999 wird der Verein Nachbarschaftszentrum Grone e.V. gegründet. Seine sieben Mitglieder aus Kirchengemeinden und sozialen Verbänden sind darauf angewiesen, ihr Programm für die ersten Jahre in einer angemieteten Wohnung im Staddteil anzubieten und zu koordinieren. Seit zwölf Jahren gibt es das Mehrgenerationenhaus als solitäres Gebäude in der Deisterstraße 10.
            

Veranstaltungen für jeden Lebensbereich

Kunst, Gesundheit, Bildung und Beratung sind die Kategorien, in die sich die vielfachen Angebote des Hauses einordnen lassen. Hinzu kommen Veranstaltungen für Familien und Kinder sowie weitere Angebote wie eine Tauschbücherei, Services bezüglich Behörden und Verwaltung, Recherche im Internet oder auch dem Umgang mit dem Internet. Zwar ist das Nachbarschaftszentrum offiziell an Wochenenden geschlossen. Dennoch gibt es einen feststehenden Kurs, der sonnabends stattfindet: Es ist „Arabisch für Kinder“. Er richtet sich an hier geborene arabische Kinder, deren Muttersprache Deutsch ist. Hier lernen sie, mit ihren Eltern zu kommunizieren.
           

Multifunktionaler Charakter

„Das Nachbarschaftszentrum ist unter der Mitarbeit vieler Vereine und Institutionen errichtet worden. Die Idee war, die Stadtteile zu vernetzen. Das ist gelungen. Heute ist unser Haus Treffpunkt vieler Bewohner, besonders aber erste Anlaufstelle für neue Bewohner“, berichtet Hausleiterin Sabine Koch. Zudem sei das Nachbarschaftszentrum „genial durchdacht“. Ein offener Teil im Eingangsbereich, eine Küche, Veranda sowie ein großer Veranstaltungsraum der sich über mobile Wände teilen lässt, verdeutlichen den multifunktionalen Charakter des größtenteils aus Holz errichteten Gebäudes.
           

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Seit zwölf Jahren gibt es das Nachbarschaftszentrum in Grone als solitäres Gebäude. FOTOS: HARTWIG
Seit zwölf Jahren gibt es das Nachbarschaftszentrum in Grone als solitäres Gebäude. FOTOS: HARTWIG

Öffentliches Wohnzimmer

„Wir gehen wie Nachbarn auf die Menschen zu“, sagt Sabine Koch und unterstreicht das Konzept des Haues: „Wir sind für alle da, die hier wohnen.“ Beispielsweise der „Offene Treff“. Als „öffentliches Wohnzimmer für Jung und Alt“ bietet er dienstags gemeinsames Frühstück, dienstags und donnerstags zur Nachmittagszeit Kaffee, Waffeln und Kuchen. Kartenspiel-, Kochangebote und der Mittagstisch runden die offenen Angebote ab. Derzeit ist das Nachbarschaftszentrum mit Vorbereitungen zur bundesweiten „Interkulturellen Woche“ beschäftigt. „In diesem Rahmen veranstalten wir am 27. September das Nachbarschaftsfest der Vielfalt“, kündigt Sabine Koch an. Man möchte Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen Gelegenheit bieten, ihre Traditionen im Stadtteil zu präsentieren und die „Internationalität Grones „mit Auge, Gaumen und Herz“ zu erleben. mah

Deisterstr. 10
37081 Göttingen
Telefon: 0551-38 48 120
info@nachbarschaftszentrum-grone.de
www.nachbarschaftszentrum-grone.de

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