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Home Sonderthemen Gesundheit Was ist eigentlich EMS-Training?
09:19 15.11.2019
FOTO: KARELNOPPE - FOTOLIA.COM

EMS-Training – dieses Wort mag der einer oder andere schon mal im Zusammenhang mit Fitnessstudios gelesen haben. Immer häufiger taucht er mittlerweile aber auch bei Phyisotherapie-Anbietern auf. Und das hat gute Gründe.
     

„EMS“ ist eine Abkürzung und steht für „Elektronische Muskel-Stimulation“. Und das beschreibt das Prinzip auch schon sehr treffend: Die Grundidee von EMS-Training ist, dass Muskeln durch Reizstrom elektronischen Impulsen ausgesetzt werden, und zwar durch niederfrequenten Strom. Dadurch werden diese Muskeln in besonderer Weise angespannt und somit trainiert. Verfechter von EMS-Training schwören unter anderem darauf, weil diese Form des Trainings ganz besonders effektiv sein soll, auch weil viele Muskelgruppen des Körpers gleichzeitig stimuliert werden können.
     

In Göttingen und Südniedersachsen gibt es inzwischen eine ganze Reihe von Anbietern, die das EMS-Training ergänzend in ihr Portfolio aufgenommen haben – und das sind nicht nur reine Fitness-Anbieter. Im Bereich der medizinischen Anwendungen wird EMS beispielsweise inzwischen auch bei Muskelschwäche- Erkrankungen oder bei chronischen Rückenschmerzen eingesetzt. Für viele Patienten ist das deshalb angenehm, weil diese besondere Trainingsform auf die meisten weniger anstrengend wirkt als herkömmliches Krafttraining an konventionellen Geräten. Darüber hinaus soll auch die Belastung der Gelenke beim EMS-Training geringer sein. Wichtig ist aber immer eine professionelle Betreuung durch geschultes Personal. Ein netter Nebeneffekt: Bei einem 20-minütigen EMS-Training werden im Schnitt etwa 500 Kalorien verbraucht. mr

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