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Home Sonderthemen Gesundheit Stopp den Schmerz
10:15 21.09.2020

Studio Neues Sitzen der Tilman Shastri Raumvision GmbH

Laut der Bertelsmann-Studie sind Rückenbeschwerden für rund 38 Millionen Arztbesuche in Deutschland verantwortlich. Betroffene sind im Krankheitsfall oft unsicher, wie sie sich verhalten sollen. Die Aktion Gesunder Rücken e.V. weiß, was am besten hilft…

Bandscheibenvorfall:
Bei der Diagnose Bandscheibenvorfall befürchten viele eine Operation. Dabei ist ein solcher Eingriff in über 90 Prozent der Fälle gar nicht nötig. Die Beschwerden bessern sich meist durch eine konservative Therapie bestehend aus Schmerzmedikation, lokaler Infiltrationsbehandlung (Spritzen), leichter Bewegung und Physiotherapie. Auch Entspannungsübungen und Wärmeanwendungen können die Beschwerden lindern.

Hexenschuss:
Wer akut unter einem Hexenschuss leidet, begibt sich in die sogenannte Stufenlagerung. Dafür legen Sie Kopf und Rücken flach auf eine weiche Unterlage und legen Knie und Unterschenkel angewinkelt (90 Grad) auf einem Stuhl ab. So wird die verspannte Muskulatur gelockert. Gehen Sie zudem am besten den üblichen Tätigkeiten im Alltag so gut es geht nach und bleiben Sie in Bewegung. Ein weiterer Tipp: Nutzen Sie Auflagen oder Wärmepflaster mit konstant therapeutischer Wärme. Sie entspannen die verkrampfte Muskulatur.

Nackenschmerzen:
Muskelverspannungen und auch -verhärtungen im Nacken rückt man am besten mit leichten Dehnübungen zu Leibe. Denn: Verspannte Muskeln sind verkürzt. Durch sanfte Bewegung wird die Muskulatur aktiviert und die Durchblutung angeregt. Da oft Fehlhaltungen die Verspannungen begünstigen, ist es zudem sinnvoll, die Haltung im Alltag regelmäßig zu überprüfen und etwa auf ein ergonomisches Umfeld zu achten. Vermeiden Sie zudem Stress und Zugluft.

Wichtig:
Starke und immer wiederkehrende Beschwerden können auf ernsthafte, unter Umständen dringend behandlungsbedürftige Krankheiten hinweisen. Suchen Sie in diesem Fall und bei Unsicherheit unbedingt einen Arzt auf!
     

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