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Themenwelten
10:18 18.07.2021
Mit dem Neubau hat die Firma Sittig das Optimale erreicht (v.l.): Karin, Sebastian, Karlotta und Matthias Sittig in dem Bereich der Halle, wo die Rohplatten angeliefert und nach oben vom Lieferfahrzeug gehoben werden. Foto: Markus Hartwig

Dass zwischen den Arbeits- und Produktionsbedingungen sowie dem Ergebnis zwischen damals und heute Welten liegen, bestätigt Architekt Rainer Rittmeier. „Heute haben wir High Tech. Diese Qualität wie jetzt, hätten die Sittigs vor dem Neubau nicht liefern können.“ Vorher produzierte der Betrieb in einer vorhandenen Immobilie, und es mussten Kompromisse bei den Arbeitsabläufen gemacht werden. Jetzt sind diese Abläufe gut aufeinander abgestimmt. „Familie Sittig hat mit dem Neubau das Optimale erreicht.“

Das Ziel war eine Art Rundgang. „Wir gehen mit unseren Kunden aus der Ausstellung in die Halle, wo die großen angelieferten Tafeln stehen, sodass sie aus Materialien wie Granit, Marmor, Quarzit, Travertin, Sandstein oder Schiefer wählen können, und gleichzeitig die Produktion im Blick haben. Unsere Kunden zeigen sich sehr interessiert. Sie sind interessiert an Produktionsabläufen und daran, die Produktion laufen zu sehen.

Eine bloße Halle nach Schema zu bauen, das sei nicht sehr schwer. „Aber eine Halle sollte dem Betrieb angepasst sein. Jede Halle, die ich unter meiner Verantwortung hatte, war für sich ein Unikat“, so Architekt Rittmeier, der mit seinem Ingenieur- und Planungsbüro überwiegend Gewerbebau realisiert. Antransport der Steinplatten per Lkw, wo wird gelagert, produziert, wo transportiert, wo sollen sich abgekapselte und staubfreie Arbeitsbereiche für die ganz feine Arbeit befinden, wo befinden sich die Büros, die Aufenthaltsräume, und welchen Weg geht die fertige Ware aus dem Betrieb – all diese Fragen haben Auftraggeber Sittig und Architekt Rittmeier gemeinsam diskutiert, und das Ergebnis am Ende umgesetzt. Rainer Rittmeier: „Vor uns steht das Unikat der Firma Sittig. Individualität gepaart mit Umweltschutzmaßnahmen, das kann am besten über Neubauten realisiert werden.“

Beispiel Großformatfliesen

So spielte die Höhe der Halle eine große Rolle bei der Planung. Es musste eine Kranhalle sein, die genug Platz bietet, die per Lkw angelieferten Rohplatten nach oben vom Lieferfahrzeug zu heben. Gleiches gilt für fugenlos verbaute Großfor matfliesen, die neu im Sortiment von Sittig sowohl für Nassbereiche als auch als universeller Wandbehang zu finden sind.

Wir können unsere neue Technik auch sehr gut für die Verarbeitung dieser großflächigen Platten einsetzen“, gibt Sebastian Sittig ein Beispiel. „Die Schwierigkeit ist die Größe, das Handling auf der Baustelle. Ohne die neuen Maschinen müssten wir Bohrungen für die Armaturen und Zuschnitte weiterhin vor Ort realisieren. Auf der Baustelle kann das locker bis zu vier Stunden verschlingen und auch zu Bruch führen. Unter unseren neuen Bedingungen müssen wir darüber nicht mehr nachdenken.“

Kontakt: Sittig GmbH
Breiter Anger 16
37115 Duderstadt
Telefon: +49 5527 987111
E-Mail: info@naturstein-sittig.de 
   

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