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14:02 11.06.2021
FOTO: KARELNOPPE - FOTOLIA.COM

Zähneknirschen, Schmerzen beim Kauen oder Nackenschmerzen – dies alles können Symptome für eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) sein.

Die CMD ist eine durchaus häufige Erkrankung: Schätzungen zufolge leiden rund 15 Prozent der deutschen Erwachsenen an einer behandlungsbedürftigen CMD. Während früher von einer Kieferfehlstellung ausgegangen wurde, weiß man heute, dass eine Vielzahl von Faktoren beteiligt ist.

Wer unter folgenden Symptomen leidet, sollte auch an eine CMD denken: Schmerzen in den Kaumuskeln oder den Kiefergelenken, Zahnschmerzen, Bewegungseinschränkungen des Unterkiefers, Knacken, Knirschen oder Reiben im Kiefergelenk, Tinnitus und auch Kopf-, Nacken- und/oder Rückenschmerzen.

Nicht selten haben Patienten eine längere Leidensgeschichte hinter sich, bevor das Krankheitsbild richtig eingeordnet wird. Der Physiotherapie kommt dabei in Zusammenarbeit mit den ärztlichen Disziplinen eine besondere Bedeutung zu. „Die Therapie der CMD gehört definitiv in die Hände eines erfahrenen Physiotherapeuten“, betont Ute Repschläger, Physiotherapeutin und Vorsitzende des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten (IFK).

Dem behandelnden Physiotherapeuten steht dabei eine Vielzahl an therapeutischen Techniken zur Verfügung. Es finden beispielweise funktionelle Übungsbehandlungen der Physiotherapie Anwendung wie krankengymnastische Übungen. Über Weichteiltechniken sowie Muskelentspannungs- und Massagetechniken wird ein Reiz auf die Muskulatur ausgeübt, der eine Senkung der Muskelspannung zur Folge hat. Aber auch die manuelle Therapie mit ihren passiven Mobilisationstechniken am Kiefergelenk wird erfolgreich eingesetzt. (ifk/star)