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05:36 15.08.2019
Claus Bode aus Rollshausen wurde geehrt. foto: R

Die Ehrenbezeichnung Ehrengemeindebrandmeister hat die Samtgemeinde Gieboldehausen an Claus Bode verliehen. Dieser war 24 Jahre Gemeindebrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde.

Claus Bode aus Rollshausen habe in den 24 Jahren in der Funktion als Gemeindebrandmeister die Freiwillige Feuerwehr der Samtgemeinde Gieboldehausen vorbildlich und souverän geführt und auch wie keiner zuvor nachhaltig geprägt, heißt es in der Erklärung zu der Ernennung. Unermüdlich und ohne Rücksicht auf private Interessen habe er sich dem Dienst in der Gemeinschaft verschrieben. 24 Stunden am Tag, zwölf Monate im Jahr, 24 Jahre lang – immer im Ehrenamt.


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Kurz nach seinem 30. Geburtstag sei Bode das Vertrauen geschenkt und ihm die Funktion des Gemeindebrandmeisters übertragen worden, ist weiter in der Begründung zu lesen. Dieses Vertrauen habe er mehr als gerechtfertigt. Bode habe von 1995 bis 2018 diverse bauliche Maßnahmen im Feuerwehrwesen sowie die Ersatz- und Neubeschaffung von Fahrzeugen, Geräten und Bekleidung vorbereitet und begleitet. Darüber hinaus habe er sich ein unbezahlbares Fachwissen angeeignet. Mit der Erstellung des Feuerwehrbedarfsplanes habe er sein Konzept für die Freiwillige Feuerwehr der Samtgemeinde Gieboldehausen auch für die Jahre nach seinem Wirken festgeschrieben. Der Landkreis Göttingen habe gleichermaßen die Kompetenz von Bode erkannt und ihn zum Abschnittsleiter Ost der Freiwilligen Feuerwehr des Landkreises ernannt.
          

In Würdigung der besonderen Verdienste Bodes für die Freiwillige Feuerwehr beschlossen die Mitglieder des Rates der Samtgemeinde Gieboldehausen einstimmig, ihm die Ehrenbezeichnung „Ehrengemeindebrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Gieboldehausen“ zu verleihen. Bürgermeister Steffen Ahrenhold (CDU) hat ihm daraufhin die Urkunde überreicht. rf


Umfangreiche Maßnahmen werden an der Grundschule Obernfeld durchgeführt. foto: be
Umfangreiche Maßnahmen werden an der Grundschule Obernfeld durchgeführt. foto: be

Die Sanierung der Grundschule Obernfeld ist mit einem Volumen von rund 460000 Euro das größte der aktuellen Schulbauprojekte in der Samtgemeinde Gieboldehausen. Die Arbeiten dauern noch bis Herbst an.

Im Frühjahr waren sich Verwaltung und Schulausschuss der Samtgemeinde nach einer Besichtigung der vier Grundschulen der Samtgemeinde einig: Es besteht Nachholbedarf infolge von Unterhaltungsstau. Als Chance bezeichnete es Christina Kutzborski, Fachbereichsleiterin Bauen und Wohnen der Samtgemeindeverwaltung, dass die Gemeinde Obernfeld ihre Räumlichkeiten in der Immobilie freigemacht habe. Damit stehe für die Schule nun mehr Platz zur Verfügung.

Zusammen mit Markus Otto vom gleichnamigen Architekturbüro in Gieboldehausen erläutert Kutzborski die derzeit laufenden Umbau- und Sanierungsarbeiten, für die die Samtgemeinde 460000 Euro investiert. Wärmedämmung, Elektroinstallation und das Dach seien die umfangreichsten Gewerke, die derzeit erneuert werden. So erhalte die komplette Fassade eine Dämmung, außerdem wird die etwa 500 Quadratmeter große Dachfläche komplett erneuert, so Otto. Mit der Erneuerung der Elektroinstallation werde die Schule für die Digitalisierung fit gemacht und erhalte zum Beispiel entsprechende Hauptanschlüsse und WLAN. Weitere Maßnahmen wie beispielsweise die Erneuerung der Außentreppe beim Haupteingang seien in Auftrag gegeben worden, teilt Kutzborski mit.
         

Mehr Platz für Schulleitung und Lehrkräfte

Gearbeitet werde sowohl an der Grundschule als auch an dem Gebäudetrakt, der bisher von der Gemeinde Obernfeld als Gemeindebüro genutzt wurde. Sie stehen künftig für schulische Zwecke zur Verfügung. „Im Bereich des ehemaligen Gemeindebüros werden die Räumlichkeiten für die Schulleitung, die Schulsekretärin und das Lehrerzimmer untergebracht“, sagt die Fachbereichsleiterin. Um den ehemaligen Gemeindetrakt an die Grundschule anzubinden, war ein Wanddurchbruch erforderlich. Damit seien die Voraussetzungen geschaffen worden, um „eine adäquate schulische Nutzung zu gewährleisten“, so Kutzborski weiter.

In zwei Räumen seien Bodenbelagsarbeiten vorgesehen, außerdem würden Akustikdecken eingebaut. Installationsarbeiten seien an der Wasserversorgung auszuführen, um den Vorgaben der Trinkwasserverordnung Genüge zu tun, erklärt Markus Otto vom gleichnamigen Architekturbüro aus Gieboldehausen. Ebenfalls bekomme die Grundschule eine neue LED-Beleuchtung und am Ende einen Fassadenanstrich mit dem Schullogo. Denn das vorhandene im Außenputz sichtbare Wandbild wird künftig hinter der Dämmung verschwinden.

„Obwohl mit einigen Gewerken wie dem Aufbau des Gerüstes, Arbeiten am Haupteingang und anderen bereits Ende Juni, also noch vor Ferienbeginn, begonnen wurde, wird die Gesamtbaumaßnahme nicht bis Ferienende Mitte August komplett abgeschlossen sein“, sagt Kutzborski. Nach Auskunft von Otto würden die Bauarbeiten voraussichtlich erst mit Ende der Herbstferien fertig – also erst Mitte/Ende Oktober. Einschränkungen im Schulbetrieb sollen möglichst gering ausfallen. be

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