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Home Sonderthemen Freizeit & Familie Renshausen
13:11 19.03.2020
Wappenspende in Renshausen. FOTO: R

Große Freude herrscht bei der katholischen Kirche in Renshausen: Ein historisches Wappenbild am Pfarrhaus konnte dank zahlreicher Spenden restauriert werden. Bei der Abnahme bestaunten unter anderem Pfarrer Matthias Kaminski und Julia Sommer von der Volksbank Raiffeisenbank Mitte, die 1500 Euro für die Restaurierung gespendet hatte, das bunt bemalte Holzwappen.

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Das in Holz geschnitzte Wappenbild aus dem Jahr 1696 sei durch Wind und Wetter seit der letzten Restaurierung 1990 in Mitleidenschaft gezogen worden, sagte Gabriele Heinemann vom Pfarramt Bilshausen. Es befindet sich über dem Eingang von der Hofseite und verweist auf die damalige Zugehörigkeit der kirchlichen Anlagen in Renshausen zum Kloster St. Michaelis in Hildesheim. Die lateinische Inschrift verweist auf den Erbauer des Pfarrhauses: „Erbaut hat dieses Gebäude der Abt mit Namen Jakobus. In Kriegszeit hat er regiert. Schütze der Himmel dieses Haus.“


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Die Restaurierung, die vom Restaurator Thomas Kräckel-Hansum aus Hildesheim vorgenommen wurde, sei durch mehrere Spender ermöglicht worden, sagte Heinemann. Die größte Spende kam von der Volksbank Raiffeisenbank Mitte. Das Ortskirchenteam erhielt außerdem finanzielle Unterstützung von der Kirchlichen Denkmalpflege des Bistums und der Kalandstiftung. Auch Pastor Heinz Peter Miebach, der bis zum letzten Jahr in Renshausen ansässig war, unterstützte die Aktion. Zudem seien die Einnahmen der traditionellen Februar-Sammlung 2019 in Renshausen für die Restaurierung verwendet worden, so Heinemann. ytk

Karl-Heinz-Nordmann. FOTO: R
Karl-Heinz-Nordmann. FOTO: R

Einen Lebenstraum hatte sich Karl-Heinz Nordmann schon als Läufer erfüllt: den Marathon durch New York. Mit einem künstlichen Kniegelenk startete der Wollbrandshäuser jetzt ein weiteres Abenteuer: den Aufstieg zum Kilimandscharo.

Mit 72 Jahren ist Nordmann der bislang älteste Teilnehmer, der mit der Bergschule Oberallgäu, die diesen Trip organisiert hat, die Route zum höchsten Berg Afrikas geschafft hat. Darauf ist er stolz. „Ich habe vor drei Jahren erst ein künstliches Kniegelenk bekommen. Aber mein Orthopäde hat gesagt, wenn es einer schaffen kann, dann bin ich das.“ Der ehemalige Langläufer hatte sich akribisch mit seiner 15 Jahre jüngeren Schwägerin auf diese Reise vorbereitet. „Wir waren regelmäßig im Fitnessstudio, haben Kondition aufgebaut. Anders wäre der Aufstieg auch gar nicht möglich gewesen“, sagt Nordmann, der nicht mehr ausdauernd laufen kann, aber viel als Nordic Walker und Radfahrer unterwegs ist. kal



Die EKM Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten gGmbH (EKM) fördert in diesem Jahr weitere Projekte zum Klimaschutz in Stadt und Landkreis Göttingen – auch in Bodensee. In der Gemeinde Bodensee wird die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED mit 1598 Euro gefördert. Insgesamt wurden in Stadt und Landkreis Förderungen für Projekte zum Klimaschutz mit einem Gesamtvolumen von 165.600 Euro bewilligt. Beispielsweise wird auch die Modernisierung der Heizungsanlage in einem Dorfgemeinschaftshaus der Gemeinde Seeburg mit 4093 Euro gefördert. Die gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung des Klimaschutzes unterstützt unter Federführung der Kommunen konkrete Projekte der Allgemeinheit, die für einen wirksamen Klimaschutz in den Städten und Gemeinden der Region sorgen. kk



Der Bogensportler Nils Knöchelmann aus Krebeck ist erneut Deutscher Meister im Parabogenschießen: Der hörgeschädigte Sportler setzte sich bei den nationalen Titelkämpfen in der Halle in Leverkusen in seiner Wettkampfklasse mit 546 Ringen durch. Für den 18-jährigen Knöchelmann, der in der Juniorenklasse Parabogen Recurve der AB-Schützen, der gehenden Schützen, startet, war es der dritte nationale Meistertitel – zuletzt war er im Spätsommer des vergangenen Jahres unter freiem Himmel erfolgreich. In Leverkusen hatte er in seiner Klasse gegen zwei Konkurrenten antreten müssen. Eigentlich hatten vier Bogensportler gemeldet, aber unter anderem wegen der Furcht vor Ansteckung mit Corona waren nicht alle gemeldeten Teilnehmer nach Leverkusen gereist.

Mit 546 Ringen stellte der Krebecker sogar den Deutschen Rekord in seiner Klasse ein. Knöchelmann gehört seit November 2019 dem Kader des Niedersächsischen Sportschützenverbandes (NSSV) an. Zuvor hatte er mit dem Kader des Behinderten-Sportverbandes Niedersachsen (BSN) trainiert. war
     

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