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Home Sonderthemen Gesundheit Nicht nur Sportler bekommen Tennisarm
20:25 07.11.2018
Jede sich wiederholende Belastung kann einen Tennisarm zur Folge haben. FOTO: DJD/OFA BAMBERG

Wird das Gitarrensolo zur Qual oder ist die Rohrzange nur unter Schmerzen zu benutzen, kann die Ursache ein Tennisarm sein. Denn der stell sich nicht nur bei Vor und Rückhand auf dem Tennisplatz ein, sondern kann von nahezu jeder Belastung des Unterarms verursacht werden. 

Auslöser der Epicondylitis, so der Fachbegriff für den Tennisarm, sind ständige Vibrationen oder Stöße durch sich wiederholende Bewegungen von Hand und Arm. Daher leiden häufig auch Handwerker, Musiker oder „Tastaturarbeiter“ unter der schmerzhaften Sehnenreizung am Ellbogen. Mit Schonung, Physiotherapie, Kortisoninjektionen oder Schmerzmitteln wird dann versucht, das Problem in den Griff zu bekommen. 

Gezielter Druck entlastet

Vielen Patienten ist auch das Tragen von Ellenbogenspangen vertraut. Durch gezielten Druck auf den gereizten Bereich wird die Zugrichtung der Sehnen verändert und so für Entlastung gesorgt. Ein Beispiel dafür ist die schmale, spangenförmige „Push med Ellenbogenbandage Epi“. Sie Stört weder beim Sport noch im Alltag, weil sie die Armbeugung nicht einschränkt. Zudem kann ihr Druck individuell reguliert werden.  

Alternative Behandlung für aktive Patienten

Eine Alternative dazu ist die "Dynamics Plus Epicondylitisbandage": Statt punktuellen Druck auszuüben, wird als Dämpfungskörper ein Großflächiges Gelpolster am Unterarm angebracht. So soll die Reizweiterleitung zum Ellenbogen reduziert werden, damit die Entzündung abheilen kann.

In einer Studie wies die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg nach, dass die Bandage die Muskelaktivität beim Tennisspielen wirksam reduziert. Zusätzlich schwingt die Muskulatur mit der „Dynamics Plus Epicondylitsbandage“ weniger stark nach. Das entlastet die Sehnenursprünge. Dass das Wirkprinzip nicht auf einer Ruhigstellung beruht, macht diese Behandlungsmethode besonders für aktive Menschen interessant - mehr unter www.ofa.de/plus-epi.



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