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Themenwelten
10:38 18.07.2021
Sebastian (links) und Matthias Sittig mit einer Zeichnung der neuen Halle im Gewerbegebiet Breiter Anger. Foto: Sittig

Duderstadt. Wandverkleidungen für Bäder und Wohnungen, Bodenbeläge und Treppen jeweils für innen und außen oder auch Küchenarbeitsplatten und Grabmale: Das im November 1945 in Fuhrbach gegründete Unternehmen fertigt Produkte für unterschiedliche Wohn- und Arbeitsbereiche in Naturstein. Nach Standortwechseln und Umfirmierungen, gründete Sebastian Sittig, Sohn von Matthias Sittig, der bis 2020 die Geschäfte des Betriebs in der Max-Näder-Straße geleitet hat, die Sittig GmbH – Natursteine • Fliesen • Grabmale. Am neuen Standort Breiter Anger wird nun ein weiteres Kapitel der Firmengeschichte aufgeschlagen. Der Grund für den Standortwechsel war, dass der vorherige Eigentümer das Grundstück in der Max-Näder-Straße zurückkaufen wollte – diese Möglichkeit hatte man beim damaligen Kauf vereinbart.

„Sebastian, der die Geschäftstätigkeit nun hier weiterführt, hatte zuvor in unserem Familienbetrieb das Handwerk gelernt, und den Wunsch zur Selbständigkeit geäußert. Er schloss die Ausbildung als Innungsbester ab, anschließend besuchte er erfolgreich die Meisterschule“, so Vater Matthias stolz.

Neuer Standort: Nur mit neuer Technik

Der Gedanke zum Neubau am Breiten Anger lag für die Sittigs nah. „Es wäre sinnlos gewesen, ohne neue Technik am neuen Standort weiter zu produzieren, erläutert Geschäftsführer Sebastian Sittig. Nicht, weil sich etwa Geschmäcker in der Natursteinverarbeitung geändert hätten.

Der Zuschnitt erfolgt mit neuer Technik: Sebastian Sittig programmiert und steuert die Abläufe am Bildschirm. Foto: Markus_Hartwig
Der Zuschnitt erfolgt mit neuer Technik: Sebastian Sittig programmiert und steuert die Abläufe am Bildschirm. Foto: Markus_Hartwig

Keine Entlassungen, zwei Mitarbeiter neu eingestellt

„Es geht um die Genauigkeit der Steinverarbeitung, die für Kunden als auch Produzenten eine große Rolle spielt.“ Er nennt das Beispiel Küchenarbeitsplatten. „Wir haben in der neuen Halle Maschinen, mit denen wir ganz anders arbeiten können, wenn es beispielsweise um das Einsetzen von flächenbündigen Ceranfeldern geht.“ Ausfräsungen, die vorher aufwändig mit der Hand geformt werden mussten, sind Arbeiten, die jetzt präzise mit Maschinen erledigt werden.

Arbeiten mit Maschinen, und dann im Ergebnis präziser und sauberer: Da kommt die Frage nach Verkleinerung des Mitarbeiterstammes auf. Das Unternehmen Sittig stand auch vor dieser Alternative, hat sich aber gegen den Tausch Mensch gegen Maschine entschieden. Karin Sittig: „Wir haben unsere Mitarbeiter komplett mit an den neuen Standort genommen, und noch zwei weitere eingestellt. Das Team aus jetzt insgesamt 15 Personen fühlt sich hier wohl und ist glücklich mit den neuen Bedingungen. Entlassungen waren für uns keine Option.“ Von Markus Hartwig 
  

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