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Home Sonderthemen Gesundheit Mit CMD zum Physiotherapeuten?
06:32 13.12.2019
FOTO: KARELNOPPE - FOTOLIA.COM

Wer unter der sogenannten „Craniomandibulären Dysfunktion“ (CMD) leidet, findet unter Umständen Hilfe beim Physiotherapeuten. Einige Praxen bieten inzwischen Behandlungen an, die helfen sollen.

Die Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie definiert CMD als Sammelbegriff für eine Reihe klinischer Symptome der Kaumuskulatur oder des Kiefergelenks sowie der dazugehörenden Strukturen im Mund- und Kopfbereich. Unterschieden wird zwischen Störungen der Kauflächen, der Kaumuskulatur und eben des Kiefergelenks.
      

CMD-Betroffene klagen oftmals über Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen oder Migräne, Herzrasen, Verspannungen (insbesondere im Schulter- und Nackenbereich) oder Stress. Auch Schluckbeschwerden und Sehstörungen kommen vor.
        

Nach einer ärztlichen Diagnose können verschiedene Therapieansätze in Betracht kommen. Dazu kann auch eine unterstützende, gezielt eingesetzte Physiotherapie gehören. Diese dient dann zur Regulation des Muskeltonus in der Kiefermuskulatur, aber auch im Schulter- und Nackenbereich. Die Auswirkungen von Haltungsdefiziten auf das Kiefergelenk können mit phsyiotherapeutischen Behandlungen korrigiert werden.

Patienten können aber auch mit verschiedenen Eigenübungen oder bestimmten Anpassungen im ganz normalen Tagesablauf aktiv zur Linderung beitragen. Dazu können Dehnübungen, Wärme- oder Kälteanwendungen oder allgemeine Entspannungsübungen zählen. Je nach Einzelfall werden vom behandelnden Arzt auch medizinische Hilfsmittel (Schienen) oder bestimmte Medikamente verschrieben. mr

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