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Home Sonderthemen Freizeit & Familie Kameraden ehren Kameraden
07:21 18.03.2020
Während der Hauptversammlung der Feuerwehr Groß Lengden werden Kameraden befördert und geehrt. FOTO: R

Groß Lengden. Öleinsatz in Klein Lengden, schwerer Autounfall am Hengstberg mit einem Todesopfer, ein kleinerer Flächenbrand vor der Lengder Burg aufgrund der Trockenheit und ein Hausbrand in Riekenrode: Ortsbrandmeister Dirk Fette ging während Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Groß Lengden auf die Einsätze im vergangenen Jahr ein und bedankte sich bei 18 aktive Kameradinnen und Kameraden. Zwei seien am Hengstberg sogar verletzt worden. 

Zudem habe sich Fette bei Jugendlichen und Kindern für die Teilnahme an den Dienstbetrieben, der Ausrichtung des Osterfeuers und der Wartung der örtlichen Hydranten sowie „bei Familie Winter für das Bereitstellen ihrer Trecker und bei Stephan Neuhaus für das Aufschichten des Osterfeuers“ bedankt, teilte der Vorstand mit.

Landkreis „entschärft“ Kurve

Der stellvertretender Ortsbrandmeister Sven Iken habe erklärt, dass er sich „wiederholt mit dem Landkreis und dem Straßenbauamt in Verbindung gesetzt und auf die schon lange andauernde gefährliche Situation am Hengstberg aufmerksam gemacht habe“. Daraufhin seien Tempo-70-Schilder aufgestellt „und die Kurvenbereiche großzügig vom Bewuchs freigeschnitten“ worden.

Gemeindebrandmeister Dirk Otter habe berichtet, dass 2019 als „ein unterdurchschnittliches Jahr bezeichnet werden kann“, teilte Schriftführer Jens Fette mit: Auf Gemeindeebene habe es sieben Brandeinsätze gegeben, 75 Mal sei Hilfe geleistet worden. In den Feuerwehren der Gemeinde gebe es 448 aktive Mitglieder, 89 sind weiblich. „Es gibt neun Kinderfeuerwehren mit 56 Mitgliedern und 127 Jugendfeuerwehrmitglieder. Inklusive der Passiven sind 2208 Mitglieder in den Wehren“, so Fette.

Otter habe erläutert, dass nach Sturmtief „Friederike“ auf Kreisebene beschlossen worden sei, dass alle Gemeinden sogenannte Gemeindeführungsstellen einrichten sollen, die die auf Gemeindegebiet eingesetzten Kräfte koordinieren würden, teilte Fette mit. Der Verkauf des Feuerwehrzentrums Potzwenden sei wegen ungeklärter Rechtsfragen mit dem Landkreis Göttingen noch nicht vollzogen, habe Otter erklärt. Und: „Die Durchführung des Zeltlagers ist für 2020 gesichert.“

Abschnittsleiter Albert Sasse habe das Jahr 2019 als anstrengendes Jahr bezeichnet, so Fette. „Einsatzstärke und Schlagkraft mit den 151 Freiwilligen Feuerwehren des Kreises konnten erneut flächendeckend unter Beweis gestellt werden“, gibt der Protokollant Ausführungen des Abschnittsleiter wieder. Die Wehren des Brandabschnitts Mitte hätten 2019 „mehr als 200 Brandeinsätze und über 350 technische Hilfeleistungen durchgeführt“. Sasse habe erklärt, dass der Respekt gegenüber Einsatzkräften „leider in den vergangenen Jahren immer mehr nachgelassen hat“. Deswegen fordere der Deutsche Feuerwehrverband mehr Respekt vor Einsatzkräften.

Carsten Fricke und Claus Wiebusch seien zu Hauptfeuerwehrmännern befördert worden, teilte der Schriftführer mit. Jens Fette, Sven Iken, Stephan Neuhaus und Carsten Winter wurden für 40 Jahre aktiven Dienst geehrt. Otto Winter wurde für 50 Jahre, Detlef Löck und Sebastian Gersting wurden „für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehrvereinigung (passiv)“ geehrt, so der Schriftführer. SKI
    

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