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Home Sonderthemen Bauen & Wohnen Ein Fall für den Notdienst
06:39 09.10.2019
Der Einsatz von Handwerksbetrieben sollte langfristig geplant werden. FOTO: DPA-ZENTRALBILD

Wenn der Handwerker am späten Abend oder am Feiertag kommt, kann es auch bei relativ kleinen Problemen teurer werden. Denn nach der üblichen Geschäftszeit berechnen Handwerksbetriebe einen Notdienstzuschlag - der ist tariflich geregelt und fällt zwischen 25 und 150 Prozent höher aus als die üblichen Stundensätze. Er darf aber nur auf die Arbeitszeit erhoben werden, nicht auf Materialkosten. Ebenfalls berechnet wird die Anfahrt - weswegen es sich empfiehlt, einen Betrieb aus der Nachbarschaft zu beauftragen.

Bei der Kontaktaufnahme ist es ratsam, sich gleich über Stundensätze und Anfahrtskosten zu informieren.Um Störungen der Haustechnik entgegenzuwirken, empfiehlt sich ein Wartungsvertrag mit einem SHK-Fachbetrieb. Die regelmäßige Überprüfung der Haustechnik senkt das Ausfallrisiko deutlich. Weitere Infos finden sich auf der Webseite des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) unter www.wasserwaermeluft.de.


Mit Pelletheizungen kann Geld gespart werden – Bauherren sollten sich bei Fachbetrieben informieren. FOTO: JENS BÜTTNER/DPA
Mit Pelletheizungen kann Geld gespart werden – Bauherren sollten sich bei Fachbetrieben informieren. FOTO: JENS BÜTTNER/DPA

Ob Neubau oder Umrüstung - wer darüber nachdenkt, eine umweltschonende und sparsame Holzpelletheizung einzubauen, sollte sich vorab gut beraten lassen. „Viele Hausbesitzer wissen nicht, dass sie für eine klimafreundliche Holzfeuerung viel Fördergeld erhalten können“, sagt Frank Ebisch, Sprecher des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Mit einem gut aufgestellten Konzept durch den Pelletfachbetrieb vor Ort sparen Hausbesitzer viel Geld und reduzieren damit die Mehrkosten gegenüber traditionellen Heizsystemen deutlich.

Die Experten aus dem SHK-Handwerk berücksichtigen neben der Basisförderung viele weitere Zuschussmöglichkeiten. Wer etwa die Pelletheizung mit einer Solarthermieanlage koppelt, spart gleich doppelt. Hausbesitzer nutzen dann nicht nur die günstigste Wärmequelle flexibel, sondern summieren Fördergelder für einzelne Techniken und profitieren von Kombinationsprämien. Ansprechpartner finden sich online unter www.pelletfachbetrieb.de.
  

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