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Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen

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21:58 01.10.2019
Im Newsroom arbeiten die Produktionsredakteure an der aktuellen Printausgabe. Auch die Onliner haben hier ihren Platz. FOTO: HELLER

Eine Papiertüte, darauf gedruckt eine Titelseite des Göttinger Tageblatts (GT). Darin ein Kaffeebecher mit GT-Logo, ein USB-Stick von MADSACK, Pralinen von der Konditorei Cron & Lanz und viele weitere Kleinigkeiten. Jede Redakteurin und jeder Redakteur erhielt das Willkommensgeschenk beim Einzug in die neuen Räume in der Wiesenstraße. „Die Redaktion ist nun mitten in der Stadt, da, wo eine Lokalzeitung hingehört“, sagt der stellvertretende Chefredakteur Christoph Oppermann.

Die Art der Zusammenarbeit hat sich verändert

Doch die Adresse ist nicht die einzige Neuerung beim GT. Auch die Art der Zusammenarbeit hat sich mit dem Umzug verändert. Das Gebäude ist V-förmig. Im rechten Flügel arbeiten Grafik, Online- und Print-Produktion, im linken Flügel die Autoren.
        

VITAL SPA

Im großen Redaktionsraum gibt es keine Wände zwischen den Ressorts und keine festen Arbeitsplätze. Jeden Tag sucht sich ein Autor seinen Platz neu aus, täglich wechselt der Nachbar. Das durchbricht eingefahrene Gewohnheiten und schafft andere Blickwinkel. Auf jedem Tisch stehen zwei Monitore und eine Dockingstation für den Laptop. Eine App verbindet das Dienst-Smartphone mit der Telefonanlage – so sind die Redakteurinnen und Redakteure stets über dieselbe Durchwahl erreichbar.

In einen Spind können Laptop, Kaffeetasse und persönliche Sachen eingeschlossen werden. Die Redaktion ist eine Art Coworking Space: kürzere Wege, mehr Austausch, besseres Teamwork mit gebündelten Kompetenzen. „Wenn man etwas Neues anpacken will, muss man auch ein klares Zeichen setzen. Wir arbeiten nach dem Prinzip erst das Produkt, dann das Ressort und dafür sind die neuen Räume ideal“, sagt Oppermann.
    

Ressortleiter, Reporter und Themenplaner sitzen in einem großen Raum. So ist ein schneller Austausch möglich. FOTO: HELLER
Ressortleiter, Reporter und Themenplaner sitzen in einem großen Raum. So ist ein schneller Austausch möglich. FOTO: HELLER

Zwei Themenmanager orchestrieren von 7.30 Uhr bis 21 Uhr den Nachrichtenfluss auf allen GT-Kanälen. Sie planen ebenfalls, welche Autoren welche Geschichten angehen. Dadurch werden die Ressortleiter entlastet, sie können sich noch mehr aufs Recherchieren und Schreiben fokussieren.

Auf Augenhöhe kommunizieren durch neue Struktur

Was sind die wichtigsten Themen von heute, für morgen und für die nächste Woche? Welche Geschichten stoßen auf das größte Interesse? Was sind potenzielle Inhalte für das Digital-Abo? Welche Geschichte sollte weitergedreht werden? Durch die neue Konferenzstruktur tauscht sich die Redaktion mehrfach am Tag über alle relevanten Fakten und Geschichten für alle Kanäle aus. „Alle Beteiligten reden dabei auf Augenhöhe und Tacheles miteinander, damit wir unseren Lesern den bestmöglichen Lokaljournalismus bieten.“

Das neue Gebäude besitzt auch eine Dachterrasse. Ein weiterer Ort, an dem sich das Konzept der offenen Kommunikation und offenen Räume widerspiegelt. Lounge-Möbel und ein Grill sollen dafür angeschafft werden. „Die besten Ideen entstehen doch beim lockeren Austausch“, erklärt Oppermann.
    

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