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Home Sonderthemen Pflege Arbeiten von zu Hause aus
06:18 29.05.2020
Wer zu Hause arbeitet, läuft Gefahr, sich zu verzetteln. FOTO: MONIQUE WUESTENHAGEN/DPA-TMN

Göttingen. Von zu Hause aus zu arbeiten: Das ist für viele Menschen ein Traum – nicht erst seit Beginn der Corona-Pandemie. Doch kaum sitzt man in den eigenen vier Wänden am Schreibtisch, stellt sich heraus: Das klappt gar nicht so leicht. Vier Tipps, damit sich trotzdem die Konzentration einstellt.

Separater Arbeitsplatz
Wer regelmäßig von zu Hause aus arbeiten möchte, sollte sich selbst und seine Arbeit ernst nehmen. „Vom Küchentisch aus tätig zu sein, ist keine gute Lösung“, sagt Stephanie von Below. Die Hamburger Karriereberaterin empfiehlt ein eigenes Arbeitszimmer – oder separate Arbeitsecke.

Zeitstruktur
Während im Büro der Chef und die Kollegen den Arbeitsrhythmus vorgeben, sind Heimarbeiter auf sich allein gestellt. Zu ihren größten Herausforderungen gehört es, dem Tag eine Struktur zu geben. Am besten sei, noch am Vorabend den nächsten Tag zu strukturieren, erläutert von Below.

Pausen machen
Zu Hause ist die Gefahr groß, gar keine Pausen zu machen – oder zu bummeln. Die Expertin rät deshalb zu Pausen in einem festen Rhythmus – und in dieser Zeit auch tatsächlich zu entspannen.

Rituale erfinden
Arbeiten und Freizeit in derselben Wohnung: „Um beides voneinander zu trennen, sind Rituale wichtig“, erläutert von Below. „Zum Beispiel am Ende des Arbeitstages immer den Arbeitsplatz aufzuräumen oder eine bestimmte Musik anzumachen.“ dpa/hb


Mit den richtigen Tools zu neuer Stärke

Göttingen. Seit Wochen befinden sich viele Arbeitnehmer im Homeoffice, um die Ansteckungsgefahr durch Covid19 zu reduzieren. Die Erfahrungen, die einige Unternehmen in dieser Zeit gemacht haben, führen schon jetzt zu einem gewissen Wandel im Umgang mit den technischen Hilfsmitteln, die ihnen zur Verfügung stehen. Allerdings nutzen noch zu wenige Unternehmen dieses Wissen, das neue Chancen für eine erfolgreiche Zukunft birgt.

Weniger produktiv
Inzwischen sorgen erste Lockerungen vielerorts dafür, dass immer mehr Mitarbeiter an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Aktuelle wissenschaftliche Studien des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforderung (DIW) und des Fraunhofer-Instituts zur Arbeitsproduktivität im Homeoffice zeigen besonders zwei Aspekte auf, die für die nächsten Schritte zurück in den Alltag entscheidende Bedeutung haben werden.

Demzufolge geben 40 Prozent der im Homeoffice tätigen Arbeitnehmer an, am heimischen Schreibtisch weniger produktiv zu sein. Als Hauptgrund für die geringere Produktivität und die damit einhergehende Unzufriedenheit nennen sie, dass im Homeoffice deutlich weniger kommuniziert wird.

Gute Voraussetzungen
Auch in den kommenden Monaten werden hygienische Auflagen die physisch enge Zusammenarbeit noch stark einschränken, wenn nicht gar unmöglich machen. Und die gesammelten Erfahrungen zeigen vor allem eines: In deutschen Unternehmen muss sich auf kommunikativer Ebene dringend etwas tun, um die Wirtschaftlichkeit zu steigern.

Die Voraussetzungen dafür sind absolut gegeben: Kostengünstige Tools wie pushbox oder Microsoft Teams geben Unternehmen alles Nötige an die Hand, damit Teams produktiv und unkompliziert kommunizieren und zusammenarbeiten können. So verbessern sie die Übersicht über Prozesse und stellen Infos zur Verfügung, auf die mehrere User zeitgleich zugreifen können. Nutzen alle das gleiche technische Hilfsmittel, stehen die Sterne für einen erfolgreichen Neustart durch bessere Zusammenarbeit gut. r
         

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