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Home Sonderthemen Pflege ApoNOM: Spezialisten für den Pflegebereich in Northeim
16:28 29.05.2020
Die Krankenschwestern, die für ApoNOM im Einsatz sind (v.l.n.r.): Danuta Wilm, Kerstin Schoppe (Leitung), Sabine Henze-Schnepel und Petra Schwandt. FOTOS: R / MARVIN SCHOPPE

Northeim. Die Northeimer ApoNOM-Betriebe florieren und bauen ihre Bereiche Pflegedienstleistungen und Hilfsmittellieferungen weiter aus. Ein Schwerpunkt der Betriebe ist die Inkontinenzversorgung. Die Betriebe können Kunden in den Landkreisen Northeim und Göttingen und darüber hinaus beliefern. 

Hervorgegangen aus dem Stammhaus, der Mühlen-Apotheke an der Northeimer Mühlenstraße 27, ist die ApoNOM-Gruppe heute als ein leistungsfähiges Gesundheitsunternehmen aufgestellt. Das Angebot ist vielfältig. Drei Apotheken, die Mühlen-Apotheke, die nach wie vor als Hauptbetrieb fungiert, die Apotheke am Wieter, Sturmbäume 3, sowie die Albert-Schweitzer-Apotheke, Albert-Schweitzer-Weg 9, halten Arzneimittel und Impfstoffe ebenso vor wie Hautpflege, Kosmetik inklusive Behandlungsmöglichkeiten, Blutdruck- und Blutzuckermessgeräte, Thermometer in vielen Ausführungen sowie Inhaliergeräte. „Aber auch wenn Sie Verbandsstoffe, Diabetikerbedarf oder enterale, also flüssige Nahrung, oder parenterale Ernährung, also Nahrung am Darm vorbei direkt in den Blutkreislauf, benötigen, können wir Ihnen als kompetenter Ansprechpartner immer weiterhelfen“, sagt der Gründer und Leiter der ApoNOM-Unternehmen, Apotheker Wolfram Schmidt.

Mühlen-Apotheke Inh. Wolfram Schmidt e.K.

Um auf den immer größer werdenden Bedarf zu reagieren, hat das Unternehmen über die vergangenen Jahre eine eigene Abteilung für den Bereich „Pflege und Hilfsmittel mit dem Schwerpunkt Inkontinenzversorgung“ aufgebaut. „Hier können sich unsere Kunden auf die Kompetenz von vier examinierten Krankenschwestern verlassen“, sagt Schmidt. Mit großem Engagement, viel Fachwissen aufgrund regelmäßiger Fortbildungen und einer berufsimmanenten Empathie – gerade für schwerkranke Kunden –, widmeten sich die vier Krankenschwestern den Menschen. Das Unternehmen könne so Bereiche abdecken, die durch den Rückgang der Bezugsquellen für die Kunden immer schwieriger würden.

Auch im Angebot: Inkontinenzprodukte.
Auch im Angebot: Inkontinenzprodukte.

Northeimer Pflegemarkt

Im November 2019 hat sich Schmidt wegen der wachsenden Bedeutung dieses Geschäftsfeldes entschlossen, gegenüber der Mühlen-Apotheke den Northeimer Pflegemarkt zu eröffnen. Ob aufsaugende oder ableitende Inkontinenzprodukte, ob Stomaversorgung oder auch Kompressionsstrümpfe: Hier bekommen die Kunden neben den Produkten auch fachkundige Anleitung oder Hilfe zur Nutzung. Ein weiterer Schwerpunkt des Northeimer Pflegemarktes liegt, gerade in CoronaZeiten ein wichtiges Feld, auf dem Bereich Pflegehilfsmittel.

„Die ApoNOM-Gruppe ist weiterhin Kooperationspartner des Palliativnetzes Leine-Solling, das im Landkreis Northeim eine spezielle ambulante Palliativversorgung sicherstellt“, sagt Schmidt und betont die Wichtigkeit der ambulanten Palliativdienste, die schwerstkranke oder sterbende Menschen versorgten, die an einer unheilbaren und weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung leiden und bei denen eine stationäre Krankenhausbehandlung nicht erforderlich oder nicht mehr gewünscht ist. Bei Bedarf sei sichergestellt, dass die Belieferung dieses Personenkreises an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr möglich sei, betont Schmidt.


Seitens der dem Unternehmen angehörenden Krankenschwestern können zudem Empfehlungen zur Behandlung von problematischen Wunden ausgesprochen werden. „Es liegt eine Fortbildung zur Wundmanagerin mit Abschluss der Wundexperten ICW (Initiative Chronische Wunden) vor“, sagt Schmidt.

ApoNOM ist ein erfahrener Dienstleister auf dem Gebiet der Hilfsmittel und, so Schmidt, einer der größten Anbieter in Südniedersachsen in diesem Bereich. „Wir können vollumfänglich die Landkreise Northeim und Göttingen abdecken, darüber hinaus auch einen weiteren Umkreis von rund 100 Kilometern um den Standort Northeim“, sagt Schmidt, dessen Unternehmen auch Vertragspartner beinahe aller gesetzlichen Krankenkassen ist. bb


Gegen die soziale Isolation

Senioren-Assistenten stehen alten Menschen zuverlässig zur Seite

Region. In diesem Jahr haben viele Millionen Menschen jeden Alters am eigenen Leib erlebt, was soziale Isolation bedeutet. „Die Vereinsamung sowie ihre körperlichen und seelischen Folgen, speziell innerhalb der älteren Generation, waren schon vor der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Kontaktverboten ein großes Problem", erklärt Ute Büchmann. Büchmann entwickelte vor 14 Jahren mit dem Plöner Modell ein Schulungskonzept zur persönlichen Begleitung und Betreuung älterer Menschen durch sogenannte Senioren-Assistenten.

Während der Corona-Krise wird vielen Senioren zwar in nachbarschaftlicher Unterstützung geholfen, aber „nach der Krise wird sich diese Unterstützung vermutlich wieder deutlich reduzieren“, erwartet Büchmann. Schnell sei dann vergessen, dass es weiterhin viele Senioren gebe, die eine zuverlässige und regelmäßige Unterstützung sowie vor allem persönliche Zuwendung brauchen.

Nach dem Plöner Modell wurden bereits mehrere Hundert Senioren-Assistenten und -Assistentinnen zur professionellen Unterstützung, Aktivierung und Begleitung älterer Menschen qualifiziert. 2019 wurde Büchmann für diese Idee sogar mit dem Zugabe-Preis der renommierten Körber-Stiftung ausgezeichnet.

„Die Corona-Krise sollte Anlass sowohl für die Senioren selbst als auch für ihre Angehörigen sein, um beispielsweise über eine solche Unterstützung durch qualifizierte Senioren-Assistenten nachzudenken", erklärt sie. Damit ließen sich dauerhaft vertrauensvolle und anregende Verbindungen zu anderen Menschen schaffen. Kontaktdaten zu Fachkräften vor Ort seien über das kostenlose Vermittlungsportal www.die-senioren-assistenten.de zu finden. dj
          

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